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Feuerwehrball in Hemsbach
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MB)   -   Montag, den 16. Oktober 2017

92 Einsätze im laufenden Jahr - so sieht die Zwischenbilanz bisher aus. "Leider wird der positive Trend aus 2016 nicht fortgesetzt", berichtete Kommandant Joachim Steilen am Feuerwehrball am vergangenen Samstag. Im Jahr 2016 waren die Einsatzzahlen der Wehr leicht rückläufig - mit 96 Einsätzen lagen diese unter den Einsatzzahlen aus 2015. Im aktuellen Jahr muss wohl mit deutlich mehr Einsätzen gerechnet werden.

Aber nicht nur die Einsatzzahlen steigen: im Laufe des Jahres konnte innerhalb der Feuerwehr Hemsbach so einiges bewegt werden. So wurde eine Ersatzbeschaffung eines geländegängigen Fahrzeuges durchgeführt und die Neubeschaffung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges wurde in die Wege geleitet. Diese wurde, trotz des ausbleibenden Landeszuschusses, im September durch den Gemeinderat genehmigt – einstimmig. Das Fahrzeug, welches nun europaweit ausgeschrieben wird, wird ein Einsatzfahrzeug aus dem Jahr 1988 ersetzen.
Die Instandhaltung und Reparaturen werden an den alten Einsatzfahrzeugen immer schwieriger – es gibt schlichtweg keine Ersatzteile mehr. Dies gilt auch für die 28 Jahre alte Drehleiter der Wehr, welche erst kürzlich für rund 3 Wochen in Reparatur war – ein Defekt an der Bremsanlage stellte den Fahrzeughersteller vor Schwierigkeiten bei der Beschaffung eines Ersatzteils. Schließlich wurde durch den Fahrzeughersteller ein generalüberholtes Gebrauchtteil eingebaut. Immerhin konnte so die Sonderanfertigung des Ersatzteiles abgewendet werden, was einen noch längeren Ausfall und höhere Reparaturkosten bedeutet hätte.
Da auch hier in den nächsten Jahren eine Ersatzbeschaffung ansteht, hat die Feuerwehr bereits Mittel für den kommenden Haushalt bei der Stadt beantragt, denn nur dann kann auch ein Landeszuschuss für eine Ersatzbeschaffung beantragt werden.

Auch im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes konnten Fortschritte erzielt werden: Im vergangenen Jahr ist man eine Kooperation mit dem Gymnasium eingegangen – hier gehört die Brandschutzaufklärung nun fest zum Lehrplan der sechsten Klassen.

 

„Freiwillige Taskforce zur Bewältigung aller Gefahren“

„Bei Unfällen wird keine Rettungsgasse gebildet, Hilfskräfte werden angefeindet oder sogar angegriffen“, eröffnete Bürgermeister Kirchner seine Begrüßungsrede. „Und dabei muss man nicht einmal weit gehen: bei einem Unfall in Oberflockenbach wurden erst kürzlich Feuerwehrleute beschimpft.“, fügte er hinzu. Es bedarf Umsicht und Mut um in solchen Situationen richtig zu handeln. So dankte er den Mitgliedern der „freiwilligen Taskforce zur Bewältigung aller Gefahren“ für den geleisteten Dienst im Namen der Stadt Hemsbach. Auch Dankte Bürgermeister Kirchner der „großen Feuerwehrfamilie“, den Partnern und Familien der Feuerwehrangehörigen.

 

Eine besondere Anerkennung gebührte an diesem Abend den beiden Kameraden Fred und Ralf Reinemuth, die für 40 Jahre Mitgliedschaft mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Gold ausgezeichnet wurden.

 

Nach dem Ehrungsteil des Abends wurde der Feuerwehrball dann auch noch seinem Namen gerecht, denn es wurde bis in die späten Abendstunden hinein getanzt.

Freitag, der 13. Oktober ist bundesweiter Rauchmeldertag
Geschrieben von: www.rauchmelder-lebensretter.de   -   Donnerstag, den 12. Oktober 2017

Feuerwehr appelliert an Eigentümer von Wohnimmobilien: Eigentum verpflichtet Rauchmelder nicht nur installieren, auch regelmäßig überprüfen.

Am Freitag, den 13. Oktober ist wieder bundesweiter Rauchmeldertag. Anlässlich des Aktionstages weist die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ alle Haus- und Wohnungseigentümer darauf hin, die gesetzliche Rauchmelderpflicht umzusetzen. Neben der korrekten Installation gehört dazu auch die regelmäßige Wartung der Rauchmelder. Das gilt für das Eigenheim und selbstgenutzte Eigentumswohnungen wie für vermietete Immobilien.
Eigentümer sind verpflichtet, die von ihnen oder durch Dritte installierten Geräte gemäß Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und ihre Betriebsbereitschaft sicherzustellen. (Diese mietrechtliche Pflicht gilt laut Initiative „Rauchmelder retten Leben“ bundesweit. Damit verdrängt sie in bestehenden Mietverhältnissen anderslautende Regelungen in einzelnen Landesbauordnungen zur Zuständigkeit von Mietern für die Wartung von Rauchmeldern.)


Rauchmelder retten Leben

Aus der Praxis weiß man, dass gerade private Eigentümer von Wohnungen und Häusern oft nicht ausreichend über die geltende Rauchmelderpflicht informiert sind. Vielen ist einfach nicht bewusst, dass sie für die Umsetzung verantwortlich sind, ganz gleich, ob sie ihre Immobilie vermieten oder selbst bewohnen. Dabei geht es im Ernstfall um Leben und Tod. Denn bei einem Brand kann eine Rauchgasvergiftung schon nach zwei Minuten tödlich sein. Es zählt also jede Sekunde. Rauchmelder reagieren sofort auf entstehenden Brandrauch und retten durch ihre lauten Alarmtöne regelmäßig Menschenleben. Dafür müssen sie allerdings einwandfrei funktionieren.

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Führungsriege der Feuerwehren wieder komplett
Geschrieben von: Landratsamt Rhein Neckar Kreis   -   Freitag, den 28. Juli 2017

Führungsriege wieder komplett

„Ich freue mich sehr, dass die Führung der Feuerwehren im Rhein-Neckar-Kreis nun wieder komplett ist und bin mir sicher, dass wir mit Ihnen ein schlagkräftiges Trio aufbieten, das aufgrund seiner Erfahrung und Kompetenz einen großen Rückhalt bei den Kameradinnen und Kameraden genießt!“ Mit diesen Worten überreichte kürzlich der für die Feuerwehren zuständige Dezernent des Rhein-Neckar-Kreises, Christoph Schauder, die Urkunde an Patrick Janowski, mit der dieser zum neuen stellvertretenden Kreisbandmeister ernannt wurde.

Kreisbrandmeister ist Udo Dentz

Genau wie der langjährige stellvertretende Kreisbrandmeister Kurt Lenz (Waibstadt) ist der Hemsbacher als Ehrenbeamter des Rhein-Neckar-Kreises und damit ehrenamtlich für den Landkreis im Einsatz. Neuer hauptamtlicher Kreisbrandmeister ist seit dem 1. Mai Udo Dentz, der zudem von seinem Vorgänger Peter Michels auch die Leitung des Amts für Feuerwehr und Katastrophenschutz im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis übernommen hat.

Michels war Anfang Mai von Landrat Stefan Dallinger feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden. Sein Nachfolger Udo Dentz, der als Jugendlicher in Reichartshausen seine Liebe zur Feuerwehr entdeckte, arbeitete nach seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann vier Jahre als Filialleiter eines Spielwarengeschäftes in Mannheim, ehe „ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe“, wie er selbst sagt. 1992 begann Dentz eine Ausbildung zum Feuerwehrmann bei der US-Berufsfeuerwehr in Heidelberg. Hier merkte er, dass ihm insbesondere die Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrangehörigen im Einsatzdienst am Herzen liegt.

Fokus liegt auf der Aus- und Weiterbildung

In den folgenden Jahren schulte er als Ausbilder an der hessischen und baden-württembergischen Landesfeuerwehrschule viele Kameradinnen und Kameraden in der Brandbekämpfung, aber auch in zahlreichen anderen Bereichen wie Einsatztaktik oder Führung. Im Jahr 2008 war der heute 49-Jährige für ein Jahr stellvertretender Amtsleiter beim Amt für Feuerwehr und Katastrophenschutz im Rhein-Neckar-Kreis, ehe er bis 2015 erneut als Ausbilder an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal arbeitete. Nach einer einjährigen Tätigkeit im Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis kehrte er im April vergangenen Jahres als Stellvertreter von Peter Michels zum Rhein-Neckar-Kreis zurück.

Mit Hinblick auf seinen Werdegang ist es nicht verwunderlich, dass der neue hauptamtliche Kreisbrandmeister und Amtsleiter die Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrangehörigen im Landkreis weiter stärken möchte. „Die Planungen für eine eigene Atemschutzstrecke im Rhein-Neckar-Kreis müssen zeitnah in Angriff genommen werden“, sagt Udo Dentz. Weitere Themen, die in naher Zukunft in seinem Fokus stehen, sind die Einführung des Digitalfunks und die Vorhaltung von Sondereinsatzmitteln in den Kommunen. Diesbezüglich will er mit den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden bald ins Gespräch kommen.

Der in Schönbrunn lebende zweifache Familienvater, der in zwei Freiwilligen Feuerwehren im Kreis aktiv ist (Angehöriger der Feuerwehr Reichartshausen und der Feuerwehr Schönbrunn) wird in seiner hauptamtlichen Tätigkeit als Kreisbrandmeister von zwei ehrenamtlichen Stellvertretern unterstützt: Kurt Lenz aus Waibstadt war von 1993 bis 1998 stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands und stand danach bis zum Jahr 2003 dem Unterkreis Waibstadt vor. Bereits seit dem Jahr 2003 ist Lenz stellvertretender Kreisbrandmeister. Neu in dieser Funktion ist Patrick Janowski. Der Hemsbacher ist in seiner Heimatfeuerwehr stellvertretender Kommandant und war bis zu seiner Ernennung zum stellvertretenden Kreisbrandmeister als Unterkreisführer Ansprechpartner für die Feuerwehren des Unterkreises Weinheim. "Die komplexen Aufgaben der Kreisführung will ich intensiver mitgestalten", begründet er sein Interesse an diesem Ehrenamt.

Weitere Informationen

Text und Bild: Landratsamt Rhein Neckar, 27.07.2017

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