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Tipps für eine sichere Weihnachtszeit
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (AD)   -   Montag, den 03. Dezember 2018

Seit gestern hat die Adventszeit begonnen und besonders zur Weihnachtszeit muss die Feuerwehr immer wieder zu Bränden ausrücken, weil z. B. vergessene Kerzen auf Adventsgestecken oder Tannenbäumen dieselbigen oder ihre Dekorationsartikel in Brand setzen. Bedauerlicherweise kommen dabei oft auch Personen zu Schaden.

Damit Sie von solchen Ereignissen verschont bleiben, haben wir hier einige Tipps für Sie.

Grundsätzlich gilt:

Brennende Kerzen

• nicht unbeaufsichtigt lassen

• nicht mit Kindern oder Tieren alleine lassen

• nur in ausreichendem Abstand zu brennbaren Gegenständen aufstellen

Adventsgestecke

• Adventsgestecke auf eine nicht brennbare, feste Unterlage stellen

• Achten Sie darauf, dass keine Dekorationen oder Zweige in die Flammen geraten können

• Entfernen Sie regelmäßig die trockenen Zweige von den Gestecken

• Befestigen Sie die Kerzen mit nicht brennbaren Kerzenhaltern

• Tauschen Sie die Kerzen rechtzeitig aus; lassen sie sie nicht zu tief herabbrennen

Weihnachtsbäume

• Kaufen Sie einen frischen Weihnachtsbaum.

• Lagern Sie ihn so lange wie möglich im Freien, ehe Sie ihn in die Wohnung stellen; am besten besorgen Sie sich einen lebenden Baum mit Wurzeln und Ballen

• Wässern Sie ihren Baum regelmäßig

• Wählen Sie den Standort ihres Weihnachtsbaumes mit Bedacht

• Stellen Sie ihn nicht in die Nähe eines Ofens, Kamins oder eines Heizkörpers

• Achten Sie darauf, dass er einen festen, sicheren Stand hat und nicht umkippen kann

• Stellen Sie ihn an einer Stelle auf, an der er ihnen im Brandfall nicht den Fluchtweg versperrt

• Benutzen Sie nach Möglichkeit nur elektrische Lichterketten. Diese dürfen nicht beschädigt sein und sollten das VDE-Prüfsiegel tragen

Sollten Sie dennoch Wachskerzen benutzen, beachten Sie bitte folgendes:

• Halten Sie einen ausreichenden Abstand zu darüber hängenden Zweigen und dem Christbaumschmuck ein

• Benutzen Sie keinen brennbaren Baumschmuck und keine brennbaren Kerzenhalter

• Verwenden Sie Kerzen die nicht tropfen

• Achten Sie darauf, dass die Kerzen stets gerade nach oben ausgerichtet sind; dazu eignen sich Kerzenhalter mit Kugelgelenken

 

Die Freiwillige Feuerwehr Hemsbach wünscht eine schöne Weihnachtszeit (AD)

Ein neuer Maschinist für die Feuerwehr Hemsbach
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MB)   -   Mittwoch, den 28. November 2018

In den vergangenen drei Wochen besuchte unser Feuerwehrmitglied Simon Hain den Lehrgang Maschinist für Löschfahrzeuge bei der Feuerwehr Mannheim.
Die Begriffe Tank-, Saug- und Hydrantenbetrieb verdeutlichen bereits für den Laien, dass es sich bei einer Feuerlöschkreiselpumpe, wie die Feuerwehrpumpen fachmännisch genannt werden, um komplexe Maschinen handelt. Das Zusammenspiel und die Übergänge der verschiedenen Betriebsmodi einer Kreiselpumpe im Feuerwehreinsatz stellen dabei besondere Herausforderungen dar. Wer z.B. die geodätische Saughöhe beim Saugbetrieb nicht beachtet, wird in diesem Betriebsmodus wohl kaum in der Lage sein, erfolgreich Wasser zu fördern. Da bei einem Feuerwehreinsatz immer jede Sekunde zählt, wird gerade zu Beginn des Einsatzes die Pumpe meist im Tankbetrieb „gefahren“. Sobald die Wasserversorgung hergestellt ist, kann dann auf Saug-, bzw. Hydrantenbetrieb umgeschaltet werden. Parallel dazu kann bereits der Fahrzeugtank wieder gefüllt werden, sofern dies möglich ist.
Der Betrieb der verschiedenen Feuerwehrpumpen stellt aber nur einen kleinen Teil des Aufgabenbereiches eines Maschinisten dar. Unter anderem ist der Maschinist im Einsatzfall normalerweise derjenige, welcher das Löschfahrzeug fährt. Da der Fahrer eines Löschfahrzeuges im Straßenverkehr die Verantwortung für bis zu acht Mitfahrer trägt ist hier Weitsicht und Vernunft gefragt, zumal die üblichen Verkehrsregeln während einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn für die Feuerwehr außer Kraft gesetzt sind.
Weiterhin werden durch den Maschinisten alle Geräte auf einem Feuerwehrfahrzeug bedient. Hierzu gehören z.B. Stromerzeuger und hydraulische Rettungsgeräte. Der sichere Betrieb von Feuerwehrgeräten stellt somit einen großen Teil der Aufgabe des Maschinisten dar und wird deshalb ausgiebig geschult.
Die großen Aufgabenbereiche verdeutlichen bereits, dass bei der Ausbildung zum Maschinisten auch rechtliche Grundlagen sowie ein umfangreicher theoretischer Teil nicht fehlen dürfen. Zu diesem Bereich gehören unter anderem Motorenkunde, Löschfahrzeuge, Feuerlöschkreiselpumpen und weitere technische Geräte.

Die Feuerwehr Hemsbach gratuliert Simon Hain zum bestanden Lehrgang und wünscht allzeit einen sicheren Betrieb.

Dekon- V Übung in Heidelberg
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MR/AD)   -   Sonntag, den 25. November 2018

Am Samstag, den 24.11.18, trafen sich unsere Kameraden der Dekontaminations-Gruppe mit weiteren Einheiten der Feuerwehren Neckarbischofsheim, Heidelberg, Ladenburg und des Roten-Kreuz Heidelberg an der Feuerwache der Berufsfeuerwehr Heidelberg. Diese zusammengesetzte und „Dekon-V“ genannte Einheit wird alarmiert, wenn aufgrund einer Schadenslage Personengruppen mit gefährlichen Stoffen kontaminiert wurden. In einer gemeinsamen Übung wurde ebendiese Dekontamination von verletzten Personen zum bereits dritten Mal geübt. 

Als Übungslage wurde ein Laborunfall mit einer schwach radioaktiven Lösung angenommen, bei dem die in dem Labor tätigen Personen verletzt und kontaminiert wurden. Die Kameraden aus Hemsbach und Neckarbischofsheim bauten gemeinsam eine Dekontaminationsstrecke für gehfähige Personen auf, in welcher sich die Personen unter Anleitung selbstständig abduschten und anschließend durch die Messgruppe der Feuerwehr Ladenburg auf verbleibende Kontamination geprüft wurden. Durch Einheiten der Feuerwehr Heidelberg und des Roten-Kreuz Heidelberg wurde parallel eine Dekontaminationsstrecke für nicht-gehfähige und verletze Personen aufgebaut, und in Betrieb genommen. Nach rund einer Stunde wurde die Übung beendet und ein erstes Fazit gezogen: alle kontaminierten und verletzten Personen konnten erfolgreich dekontaminiert und behandelt werden.

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