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Unterweisung der Dekontaminationsgruppe Hemsbach in Ladenburg
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MR/AD)   -   Montag, den 21. Oktober 2019

Am vergangenen Samstag (19.10.2019) trafen sich die Kameraden der Dekontaminationsgruppe Hemsbach, um mit den Kameraden der Schwesterneinheit aus Neckarbischofsheim den Aufbau und Betrieb einer Desinfektionsschleuse in Ladenburg zu üben. Hierzu gab es zunächst eine kleine theoretische Unterweisung des Herstellers in die verschiedenen Geräte und Fähigkeiten der Schleuse. Danach ging es auch gleich ran ans Werk und es wurde, wettergeschützt in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Ladenburg, zuerst die komplette Schleuse mit dazugehörigen Geräten Schritt für Schritt „trocken“ aufgebaut mit praktischen Tipps des Herstellers. Bei einer solchen Übung darf natürlich ein „nasser“ Durchgang nicht fehlen. Um die Ausbildung abzurunden, wurden die wasserführenden Teile der Anlage auf dem Hof aufgebaut und ein Privat-Fahrzeug, wie es z.b. im Einsatzfall von Fachberatern, Ärzten oder Amtsträgern verwendet wird, durch die Anlage durchgeschleust und mit einem speziellen Desinkfektionsschaum eingeschäumt. Nach dem Abbau und einem stärkendem Mittagsessen ging es dann, um einiges Wissen und Fähigkeiten bereichert den Bürgerinnen und Bürgern zu helfen, zurück zur Heimatwache. 

Die Fahrzeugschleuse-Dekontamination/Desinfektion des Rhein-Neckar-Kreises wurde 2019 angeschafft um gegen einen Ausbruch von Tierseuchen auf einem Hof oder landwirtschaftlichen Betrieb und der damit verbundenen Gefahr einer Verschleppung der Krankheitserreger, gewappnet zu sein. Schon in der Vergangenheit wurde durch die Dekontaminationsgruppen Hemsbach und Neckarbischofsheim der Aufbau und Betrieb solcher Schleusen geübt. Mit der neu angeschafften Schleuse besteht nun die Möglichkeit eine in sich geschlossene Komplettlösung einsetzen zu können. Dank moderner Innovationen ist weiterhin eine Reduzierung von Personal und Belastung der eigensetzten Kräfte, bei gleichzeitigem größtmöglichem Schutz, ermöglicht. Ein Ausschleusen größerer Fahrzeuge wäre im Einsatzfall durch aufgebaute Gerüste ebenso möglich und wurde in diesem Jahr ebenfalls schon auf dem Airfield in Heidelberg geübt. Im Einsatzfall würde dann die Schleuse von beiden Dekontaminationseinheiten Hemsbach und Neckarbischofsheim im Wechsel betrieben werden. Die Kameraden der Schwesterneinheit haben ebenfalls einen lesenswerten Artikel der Übung veröffentlicht.

 

Bonhoeffer spielt: Unser Vater war Kommandant bei der Feuerwehr
Geschrieben von: Theater Bonhoeffer   -   Mittwoch, den 09. Oktober 2019

Theater Bonhoeffer
Hallo! Vorstellen müssen wir uns wohl nicht mehr? Seit 2013 spielen wir dort, wo das Leben spielt, pardon, wo die Geschichte spielt, die wir auf die Bühne bringen. Das ist unser Motto: „Bonhoeffer vor Ort“.
Angefangen hat es im Jahr 2013 in der Autowerkstatt Stöcker. Es folgte das Alte Rathaus, der Finkenhof, die Bonhoefferkirche, das Bergstraßengymnasium und der Schwarze Ochse.


Und in diesem Jahr?

Spielt Theater Bonhoeffer – bei der Freiwilligen Feuerwehr! Dank eines überaus engagierten und begabten Bühnenbauers ist das möglich. Und dem großen Entgegenkommen und Vertrauen von Herrn Steilen und seiner Mannschaft. Herzlichen Dank schon einmal an dieser Stelle.


Was Sie erwarten dürfen?
Einen vergnüglichen Abend, denn wir sind uns treu geblieben und spielen ein Luststück (das Leben ist ernst genug) ein pensionierter Feuerwehrkommandant drangsaliert seine Söhne und deren Partnerinnen mit täglichen Löschübungen. Bis er erfährt, dass er Opa wird! Da ändert sich schlagartig alles, und auch die Beziehungen zwischen den jungen Leuten werden strapaziert.

 

Theater Bonhoeffer übt wieder im unteren Bonhoefferzentrum und freut sich sehr auf diese neue Herausforderung.

Die Aufführungen sind am 18. und 19. Oktober um 19.30 und am 20. Oktober um
17 Uhr in der Feuerwache Hemsbach, Hildastraße 18.

Karten gibt es im Vorverkauf bei „Pöstges“ nach den Sommerferien.

Für die Versorgung mit Essen und Trinken in den 2 Pausen sorgt das Feuerwehrteam.

Schwerer LKW-Unfall auf der A5 fordert Feuerwehren aus Hemsbach, Weinheim und Viernheim
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MB)   -   Montag, den 12. August 2019

Kurz nach 6:30 Uhr wurden die Helfer der Feuerwehr Hemsbach mit dem Einsatzstichwort "H3 - Verkehrsunfall LKW" auf die BAB 5 alarmiert.
Direkt vor der Ausfahrt Heppenheim geriet ein mit Tiefkühllebensmittel beladener LKW ins Schlingern und kippte schließlich auf die Seite. Der LKW versperrte beide Fahrspuren und den Standstreifen der A5 in Richtung Darmstadt.
Bereits auf der Anfahrt wurde nochmals Vollalarm für die Feuerwehr Hemsbach ausgelöst, da es auf den ersten Blick ersichtlich schien, dass die anwesenden Kräfte für die Abarbeitung des Einsatzes nicht ausreichend waren. Innerhalb weniger Minuten nach Alarmeingang war man mit 3 Löschfahrzeugen (LF16/12, HLF24/20, LF8) und dem Einsatzleitwagen vor Ort. Da klar war, dass der Einsatz die Kräfte aus Hemsbach längere Zeit binden würde, wurde bei der Leitstelle für den Fall eines weiteren Einsatzes in Hemsbach eine Ersatzalarmierung für die umliegenden Wehren aus Laudenbach und Weinheim eingerichtet.

Glücklicherweise entkam der Fahrer ohne größere Verletzungen aus dem Führerhaus. Weiterhin wurde während der Erkundung festgestellt, dass der Tank des LKW kein Leck aufwies und nur geringe Mengen Betriebsmittel ausliefen. Somit beschränkte sich die Tätigkeit der Feuerwehr Hemsbach auf die Absicherung der Einsatzstelle, das Aufnehmen der Betriebsmittel und die Vorbereitung der Bergung des LKW. Da der LKW mit Mitteln der Feuerwehr Hemsbach nicht zu bergen war, wurde ein Kran an die Einsatzstelle beordert. Der Fahrer des LKW wurde durch den Rettungsdienst versorgt.

Gegen 08:00 Uhr begann die Bergung des verunfallten LKW durch den Kran. Ein Großteil der Einsatzkräfte der Feuerwehr Hemsbach konnten zu diesem Zeitpunkt wieder aus dem Einsatz entlassen werden. Die Ersatzalarmierung wurde daraufhin wieder aufgehoben. Die Bergung des Lasters zog sich jedoch bis ca. 11:45 Uhr hin. Der Verkehr wurde in dieser Zeit über die Anschlussstelle Hemsbach ab-, bzw. durch Rundfunkwarnungen weiträumig umgeleitet.

Im Rückstau kam es zu einem weiteren schweren Auffahrunfall mit 4 Lastwagen am Stauende bei Weinheim. 2 LKW-Fahrer wurden dabei im Führerhaus eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Durch einen Paralleleinsatz der Weinheimer Feuerwehr, mussten weitere Feuerwehrkräfte aus Viernheim zur Einsatzstelle nach Weinheim ausrücken, um die Rettung der beiden LKW-Fahrer zu unterstützen. Die beiden schwerverletzten Fahrer wurden mit dem Rettungshubschrauber und einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

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