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Gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Laudenbach und dem DRK Hemsbach
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MB)   -   Montag, den 11. November 2019

„Gegen 18:30 hat sich eine Gruppe junger Erwachsener am Vierritterturm getroffen um gemeinsam zu feiern. Die Gruppe besteht aus drei Personen im Alter zwischen 19 und 21 Jahren. Alle haben zu diesem Zeitpunkt schon erheblich Alkohol zu sich genommen. Einer von ihnen, sein Name ist Thorsten, hat zum ersten Mal „Crystal Meth“ ausprobiert. Er ist dadurch völlig neben sich und liegt im 1. Oberschoss unter einer Wolldecke.

Der jüngste von den Freunden (Hannes, 19 Jahre) streitet sich schon den ganzen Abend mit seiner Freundin am Telefon. Weil der Empfang im 1. OG schlechter ist geht, er immer wieder in die zweite Etage.

Da es kalt ist beschließt Markus, einer der 3 Freunde, ein Feuer im 1.OG zu machen. Hierfür hat er einen Haufen mit Holz errichtet und entsprechend viel Brandbeschleuniger zum Entzünden benutzt. Das Feuer ist schon ein paar Minuten am Brennen als dem jungen Mann die Flasche mit dem Brandbeschleuniger auf den Boden fällt. Dadurch gibt es eine Verpuffung und der Mann verbrennt sich sein Gesicht schwer und erleidet ein Inhalationstrauma der oberen Atemwege.

Panisch läuft Markus die Treppe runter und rennt weg. Er läuft Richtung Tal und bricht dann zusammen. Durch seine Verletzung trübt er immer wieder ein.

Hannes ist gerade wieder auf dem Weg nach oben als er von dem Knall erschreckt und die Gittertreppe rückwärts abstürzt. Er bleibt im Treppengeländer hängen und erleidet ein Wirbelsäulentrauma und eine Platzwunde. Er ist bewusstlos.

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Sirenenprobe am Samstag, 26.10.2019
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MB)   -   Freitag, den 25. Oktober 2019

Es ist kein Ernstfall am kommenden Samstag wenn um 15 Uhr die Sirenen in Hemsbach und Weinheim aufheulen, denn es steht wieder eine geplante Sirenenprobe in diesem Jahr an.

Obwohl der Funktionstest der Sirenen mit sogenannten "stillen Sirenenproben" auch lautlos durchgeführt werden kann, so ist es doch auch wichtig dass die Bevölkerung die Signale im Notfall kennt. Die probe, welche in diesem Jahr im Rahmen der Jahreshauptübung der Hemsbacher Feuerwehr geplant war, hatte aufgrund von technischen Störungen in der Leitstelle nicht stattgefunden. Trotz der im Nachhinein durchgeführten stillen Probe, wird die laute Sirenenprobe nachgeholt, um die Bevölkerung mit den Signalen bekannt zu machen und Störungen oder nicht abgedeckte Bereiche zu identifizieren.

Um Missverständnisse in den angrenzenden Gebieten zu vermeiden, wird die Sirenenprobe seit dem Jahr 2007 gemeinsam mit der Stadt Weinheim durchgeführt. So auch bei dieser Probe am Samstag.

Die Sirenen dienen als Sicherungsebene bei Ausfall anderer Kommunikationswege. Auch die Feuerwehr kann bei Funkausfall über die Sirenen alarmiert werden. Hierzu gibt es ein besonderes Signal von drei mal zwölf Sekunden.

Hier der Ablauf der Prüfung in Kürze:

  • Um Punkt 15 Uhr wird durch die Leitstelle zunächst ein an- und abschwellender Heulton ausgelöst: Das bedeutet (im Ernstfall), man soll das Rundfunkgerät einschalten.
  • Um 15:02 Uhr folgt ein Dauerton von drei Mal zwölf Sekunden (Feueralarm).
  • Wieder zwei Minuten später folgt ein einminütiger Dauerton (Entwarnung)

Wenn Sie Sirenen nicht hören können oder Störungen vorliegen können Sie dies gerne per Mail an info@feuerwehr-hemsbach.de melden. Für die Weinheimer Sirenen lautet die Email-Adresse: info@feuerwehr-weinheim.de.

Unterweisung der Dekontaminationsgruppe Hemsbach in Ladenburg
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MR/AD)   -   Montag, den 21. Oktober 2019

Am vergangenen Samstag (19.10.2019) trafen sich die Kameraden der Dekontaminationsgruppe Hemsbach, um mit den Kameraden der Schwesterneinheit aus Neckarbischofsheim den Aufbau und Betrieb einer Desinfektionsschleuse in Ladenburg zu üben. Hierzu gab es zunächst eine kleine theoretische Unterweisung des Herstellers in die verschiedenen Geräte und Fähigkeiten der Schleuse. Danach ging es auch gleich ran ans Werk und es wurde, wettergeschützt in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Ladenburg, zuerst die komplette Schleuse mit dazugehörigen Geräten Schritt für Schritt „trocken“ aufgebaut mit praktischen Tipps des Herstellers. Bei einer solchen Übung darf natürlich ein „nasser“ Durchgang nicht fehlen. Um die Ausbildung abzurunden, wurden die wasserführenden Teile der Anlage auf dem Hof aufgebaut und ein Privat-Fahrzeug, wie es z.b. im Einsatzfall von Fachberatern, Ärzten oder Amtsträgern verwendet wird, durch die Anlage durchgeschleust und mit einem speziellen Desinkfektionsschaum eingeschäumt. Nach dem Abbau und einem stärkendem Mittagsessen ging es dann, um einiges Wissen und Fähigkeiten bereichert den Bürgerinnen und Bürgern zu helfen, zurück zur Heimatwache. 

Die Fahrzeugschleuse-Dekontamination/Desinfektion des Rhein-Neckar-Kreises wurde 2019 angeschafft um gegen einen Ausbruch von Tierseuchen auf einem Hof oder landwirtschaftlichen Betrieb und der damit verbundenen Gefahr einer Verschleppung der Krankheitserreger, gewappnet zu sein. Schon in der Vergangenheit wurde durch die Dekontaminationsgruppen Hemsbach und Neckarbischofsheim der Aufbau und Betrieb solcher Schleusen geübt. Mit der neu angeschafften Schleuse besteht nun die Möglichkeit eine in sich geschlossene Komplettlösung einsetzen zu können. Dank moderner Innovationen ist weiterhin eine Reduzierung von Personal und Belastung der eigensetzten Kräfte, bei gleichzeitigem größtmöglichem Schutz, ermöglicht. Ein Ausschleusen größerer Fahrzeuge wäre im Einsatzfall durch aufgebaute Gerüste ebenso möglich und wurde in diesem Jahr ebenfalls schon auf dem Airfield in Heidelberg geübt. Im Einsatzfall würde dann die Schleuse von beiden Dekontaminationseinheiten Hemsbach und Neckarbischofsheim im Wechsel betrieben werden. Die Kameraden der Schwesterneinheit haben ebenfalls einen lesenswerten Artikel der Übung veröffentlicht.

 

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