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125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Hemsbach
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MB)   -   Dienstag, den 10. März 2020

Unsere Veranstaltungen im Jubiläumsjahr

 

Samstag, 08. Februar 2020 - 16:00 Uhr - Goethestr. 20 / Bachgasse 14, 69502 Hemsbach

Totenehrung auf dem Friedhof und anschließend ökumenischer Gottesdienst in der St. Laurentius Kirche

 

12. März 2020 bis 03. April 2020 - Schlossgasse 41, 69502 Hemsbach

Foto- und Geräteausstellung im Schloss/Rathaus


Samstag, 09. Mai 2020 - 08:00 Uhr

Verschoben aufgrund der Corona-Pandemie

Samstag, 18. September 2021 - 08:00 Uhr - Silcherweg 8, 69502 Hemsbach

Ausbildungsevent gemeinsam mit der Firma S-Gard auf dem Gelände des Bildungszentrum

-> Infos und Anmeldung

 

29. Mai 2020 bis 01. Juni 2020 - Seeweg 1, 69502 Hemsbach

Abgesagt aufgrund der Corona-Pandemie

Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehren des Bereich 3 (Hemsbach, Hirschberg, Laudenbach, Weinheim) am Wiesensee

 

19. Juni 2020 - 21. Juni 2020 - Schlossgasse 41 / Hildastraße 18, 69502 Hemsbach

Abgesagt aufgrund der Corona-Pandemie

Festwochenende im Festzelt auf dem Rathausplatz und um die Feuerwache

  • Freitag, 19. Juni - 19:00 Uhr: REGENBOGEN ZWEI Rockschuppen-Party
  • Samstag, 20. Juni - 18:00 Uhr: Bayrischer Abend mit "Die Lausbuba2
  • Sonntag, 21. Juni - 09:00 Uhr: "Feuerwehr im Wandel der Zeit" - große Fahrzeugausstellung / Sternmarsch der Spielmannszüge / Platz der Jugend

 

Samstag, 11. Juli 2020 - 14:00 Uhr

Jahreshauptübung gemeinsam mit den Feuerwehren der Region

 

Samstag, 10. Oktober 2020 - 18:00 Uhr - Silcherweg 8 / Schlossgasse 41, 69502 Hemsbach

Festkommers im Bildungszentrum. Anschließend großer Zapfenstreich auf dem Rathausplatz

50 Jahre Jugendfeuerwehr Hemsbach
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (AD)   -   Dienstag, den 10. März 2020
„Alle guten Dinge sind drei“, sagte sich Kommandant Ehrenfried Leib, als es am 2. März 1970 erneut zur Gründung einer Jugendfeuerwehr kam. „Eine rege Jugendfeuerwehr ist Garant dafür, dass die Feuerwehr auch in Zukunft jung bleibt“, sagte Leib und beauftragte Heinz Eisele mit der Leitung der Jugendfeuerwehr. Aber warum drei? Personalnotstände bei der Hemsbacher Feuerwehr während den beiden Weltkriegen führten zu Gründungen von Jugendfeuerwehrabteilungen. Durch die Einberufung vieler Feuerwehrmänner zum Militärdienst zu Beginn des Ersten Weltkrieges wurde die Einsatzbereitschaft der Hemsbacher Wehr erheblich geschwächt. Im September 1914 sah sich der Verwaltungsrat und Vorstand der Feuerwehr veranlasst, an die altgedienten Wehrmänner die Bitte zu richten, ihren Dienst wieder aufzunehmen. Gleichzeitig wurde beschlossen, eine Jugendfeuerwehrabteilung zu gründen. Spontan traten über 40 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren der Jugendfeuerwehr bei. In wöchentlichen Unterrichtsstunden und Schulübungen wurden die Jugendlichen an die Feuerwehrtechnik herangeführt. Nach Kriegsende taten sich die meisten der früheren Mitglieder wieder zusammen und stellten die Schlagkraft der Feuerwehr wieder sicher. Die Jugendfeuerwehr wurde aufgelöst. Bei Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden erneut die jüngeren Jahrgänge der Feuerwehr zu den Waffen gerufen. Zwar erhielt damals die Wehr Ersatz von älteren Männern, die nicht wehrpflichtig oder in einem kriegswichtigen Betrieb beschäftigt waren, von einer voll einsatzfähigen Feuerwehr konnte man jedoch im Kriegsjahr 1940 nicht sprechen. Kommandant Paul Grimm sah sich veranlasst wieder eine Jugendfeuerwehrabteilung zu gründen. Da Hemsbach zu Beginn des zweiten Weltkrieges verschont blieb, beschränkte sich die Ausbildung der Jugendfeuerwehr auf die Unterweisung an den vorhandenen Geräten. Im Jahr 1942 hatte sich der Krieg durch andauernde Fliegerangriffe auf unsere Heimat ausgedehnt. In den Jahren 1943 - 1945, als die Luftangriffe immer häufiger wurden, musste die Wehr auch außerhalb der Stadtgrenzen zur Hilfe eilen. Unter ungünstigen Bedingungen verrichtete die Hemsbacher Feuerwehr und ihre Jugendabteilung, mitunter über mehrere Tage, bei den riesigen Bränden in Mannheim ihren Dienst. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges war jede Vereinstätigkeit unterbunden. Versammlungsverbot und Ausgangssperre ab Einbruch der Dunkelheit durch die Besatzungsmächte bestimmten die ersten Monate nach dem Zusammenbruch. Bald jedoch sahen die Militärbehörden ein, dass sie den Brandschutz der Zivilbevölkerung nicht gewährleisten konnten und erlaubten der Feuerwehr ihre Tätigkeit wieder aufzunehmen. Um ein weiteres Fortbestehen einer Jugendfeuerwehr war man nicht bemüht. Als sich an dem besagten 2. März 1970 der Feuerwehrmann Heinz Eisele und 11 Jugendliche zusammentaten, um die Jugendfeuerwehr Hemsbach neu zu gründen folgten sie einem Trend der Zeit. In Hemsbach begann alles mit einem vorsichtigen Abtasten nach verschiedenen Seiten. Jugendfeuerwehrwart Heinz Eisele schnupperte mit den Jugendlichen in überregionale Veranstaltungen, versah noch im Gründungsjahr die Sicherheitswachdienste bei Sommertags- und St. Martinszug und versuchte erste feuerwehrtechnische Kenntnisse zu vermitteln. Außerdem oblag ihm die Erstbeschaffung von Ausrüstungsgegenständen für die neu gegründete Jugendfeuerwehr. 1975 wechselten erstmals 5 Mitglieder von der Jugendmannschaft zur aktiven Abteilung. Erst 1987 traten unter Jugendfeuerwehrwart Dieter Ehret zum ersten Mal Mädchen in die Jugendabteilung ein. Bis heute ist die Ausbildung und Förderung der Feuerwehrjugend, durch eine gute Mischung aus Übung, Sport und Spiel, die den Zusammenhalt fördern, ein wichtiger und nicht wegzudenkender Bestandteil der Hemsbacher Jugendfeuerwehr. In den vergangen 50 Jahren wurden viele Jugendliche an das große Aufgabenfeld der Feuerwehr herangeführt. Für diese Arbeit gilt ein besonderer Dank den Feuerwehrmännern, die in Ihrer Eigenschaft als Jugendwarte und Jugendleiter diese Aufgabe übernahmen. Heute besteht die Jugendfeuerwehr aus 21 Jugendlichen im Alter von 8 -18 Jahren, davon 10 Mädchen. Geleitet wird sie von 6 Jugendleitern und deren Jugendwart Thomas Rheinfrank. Mit seiner Stellvertreterin Anna- Lena Walther ist auch erstmals eine Frau in leitender Funktion in der Jugendfeuerwehr tätig. Die Jugendfeuerwehr trifft sich immer freitags um 17:30 Uhr zu ihren Übungsstunden und heißt interessierte Jugendliche gerne willkommen. (AD / TR) Quellen: Feuerwehrchronik 1995 Die Dorfheimat Nr. 121/ März 1995
125 Jahre Feuerwehr Hemsbach
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (AD)   -   Dienstag, den 10. März 2020
Vor 125 Jahren am 05 Februar 1895 wurde im Ratskeller (ehemals Kulturbühne Max) die freiwillige Feuerwehr Hemsbach gegründet. 74 Männer erklären ihren Beitritt, 1. Kommandant wurde Josef Schröder. Die Wehr wurde eingeteilt in Steig-, Spritzen-, Hydranten- und Ordnungsmannschaften sowie in eine Mannschaft zum Herbeischaffen des Wassers. Der Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr förderlich waren unter anderem der Fortschritt der Technik, die Verbesserung der Gesetzeslage im Feuerlöschwesen und die Unterstützung durch Bürgermeister Valentin Jung und den Gemeinderat – und wahrscheinlich auch, dass zu dieser Zeit in Hemsbach ein Brandstifter sein Unwesen trieb: Zwischen 1894 und 1896 brannten mehrere Scheunen, Wohnhäuser, Schuppen und Dachstühle – unter anderem der der Synagoge, nieder. In den Jahren darauf wurden die Wehrmänner neben Brandeinsätzen oft zu Hilfe bei Kellerüberschwemmungen, vor allem in der Bachgasse, gerufen. 1907 wurde den Hemsbacher Floriansjüngern die Ausrichtung des Verbandsfestes der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Mannheim übertragen. In diesem Rahmen stellte die Hemsbacher Wehr bei einer Großübung in der Bachgasse auch ihren Ausbildungsstand und ihre „Schlagkraft“ unter Beweis, und nicht nur Kreisvorsitzender Philipp Kinkel (Weinheim) fand lobende Worte. An diesen Festtagen des 16. und 17. Juni, die auch verbunden waren mit dem zwölfjährigen Gründungsfest der Hemsbacher Wehr, nahmen über 1000 Feuerwehrleute aus dem Kreis Mannheim und zahlreiche Abordnungen hessischer Feuerwehren teil, die ganze Ortschaft war geschmückt, der Großherzog schickte Grußworte. Die hohe Anerkennung, die man der Feuerwehr zollte, und der nachhaltige Erfolg des Festes zeigen sich auch darin, dass Unterstützung der Gemeindeverwaltung und mit Hilfe der Bevölkerung die Feuerwehr ihre Ausrüstung und Ausbildung in den Folgejahren deutlich verbessern und stets den Erfordernissen der Zeit anpassen konnte. (AD)
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