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BMI-Kampagne „Stark für Dich. Stark für Deutschland.“ gestartet
Geschrieben von: Deutscher Feuerwehrverband (DFV)   -   Montag, den 06. November 2017

„Stark für Dich. Stark für Deutschland.“ – so lautet der Slogan einer Kampagne des Bundesinnenministeriums, mit der das gesellschaftliche Klima gegenüber uniformierten Kräften verbessert werden soll.

„Mit der Kampagne für uniformierte Polizei- und Rettungskräfte möchte das Bundesministerium des Innern den Respekt gegenüber denen stärken, die tagtäglich ihren Kopf für uns hinhalten“, heißt es seitens des Ministeriums. „Die Umsetzung der Kampagne erfolgt zielgruppengerecht durch emotionale TV-Spots, aber auch durch Online- Maßnahmen sowie durch die Platzierung von packenden Motiven in ausgewählten Städten.

Gezeigt werden keine routinierten Schauspieler in Uniform, sondern echte Einsatzkräfte. Auf diese Weise wird sofort sichtbar, mit wie viel Passion die Polizei und Rettungskräfte ihren Beruf ausüben und welche Anstrengungen die Einsatzkräfte tagtäglich auf sich nehmen, um uns zu schützen“, so die Erläuterung.

Der Deutsche Feuerwehrverband hatte eine solche Kampagne bereits 2016 angeregt. Zur Kampagneneröffnung in Berlin waren DFV-Präsident Hartmut Ziebs und Bundesgeschäftsführerin Dr. Müjgan Percin anwesend.

Informationen sowie die Plakatmotive zum Download gibt es unter www.starkfuerdich.de. Die Spots zur Kampagne: https://www.youtube.com/channel/UCEj9_d1bBphisn1KSv96TZA (Youtube-Kanal des BMI).

Feuerwehrball in Hemsbach
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MB)   -   Montag, den 16. Oktober 2017

92 Einsätze im laufenden Jahr - so sieht die Zwischenbilanz bisher aus. "Leider wird der positive Trend aus 2016 nicht fortgesetzt", berichtete Kommandant Joachim Steilen am Feuerwehrball am vergangenen Samstag. Im Jahr 2016 waren die Einsatzzahlen der Wehr leicht rückläufig - mit 96 Einsätzen lagen diese unter den Einsatzzahlen aus 2015. Im aktuellen Jahr muss wohl mit deutlich mehr Einsätzen gerechnet werden.

Aber nicht nur die Einsatzzahlen steigen: im Laufe des Jahres konnte innerhalb der Feuerwehr Hemsbach so einiges bewegt werden. So wurde eine Ersatzbeschaffung eines geländegängigen Fahrzeuges durchgeführt und die Neubeschaffung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges wurde in die Wege geleitet. Diese wurde, trotz des ausbleibenden Landeszuschusses, im September durch den Gemeinderat genehmigt – einstimmig. Das Fahrzeug, welches nun europaweit ausgeschrieben wird, wird ein Einsatzfahrzeug aus dem Jahr 1988 ersetzen.
Die Instandhaltung und Reparaturen werden an den alten Einsatzfahrzeugen immer schwieriger – es gibt schlichtweg keine Ersatzteile mehr. Dies gilt auch für die 28 Jahre alte Drehleiter der Wehr, welche erst kürzlich für rund 3 Wochen in Reparatur war – ein Defekt an der Bremsanlage stellte den Fahrzeughersteller vor Schwierigkeiten bei der Beschaffung eines Ersatzteils. Schließlich wurde durch den Fahrzeughersteller ein generalüberholtes Gebrauchtteil eingebaut. Immerhin konnte so die Sonderanfertigung des Ersatzteiles abgewendet werden, was einen noch längeren Ausfall und höhere Reparaturkosten bedeutet hätte.
Da auch hier in den nächsten Jahren eine Ersatzbeschaffung ansteht, hat die Feuerwehr bereits Mittel für den kommenden Haushalt bei der Stadt beantragt, denn nur dann kann auch ein Landeszuschuss für eine Ersatzbeschaffung beantragt werden.

Auch im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes konnten Fortschritte erzielt werden: Im vergangenen Jahr ist man eine Kooperation mit dem Gymnasium eingegangen – hier gehört die Brandschutzaufklärung nun fest zum Lehrplan der sechsten Klassen.

 

„Freiwillige Taskforce zur Bewältigung aller Gefahren“

„Bei Unfällen wird keine Rettungsgasse gebildet, Hilfskräfte werden angefeindet oder sogar angegriffen“, eröffnete Bürgermeister Kirchner seine Begrüßungsrede. „Und dabei muss man nicht einmal weit gehen: bei einem Unfall in Oberflockenbach wurden erst kürzlich Feuerwehrleute beschimpft.“, fügte er hinzu. Es bedarf Umsicht und Mut um in solchen Situationen richtig zu handeln. So dankte er den Mitgliedern der „freiwilligen Taskforce zur Bewältigung aller Gefahren“ für den geleisteten Dienst im Namen der Stadt Hemsbach. Auch Dankte Bürgermeister Kirchner der „großen Feuerwehrfamilie“, den Partnern und Familien der Feuerwehrangehörigen.

 

Eine besondere Anerkennung gebührte an diesem Abend den beiden Kameraden Fred und Ralf Reinemuth, die für 40 Jahre Mitgliedschaft mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Gold ausgezeichnet wurden.

 

Nach dem Ehrungsteil des Abends wurde der Feuerwehrball dann auch noch seinem Namen gerecht, denn es wurde bis in die späten Abendstunden hinein getanzt.

Freitag, der 13. Oktober ist bundesweiter Rauchmeldertag
Geschrieben von: www.rauchmelder-lebensretter.de   -   Donnerstag, den 12. Oktober 2017

Feuerwehr appelliert an Eigentümer von Wohnimmobilien: Eigentum verpflichtet Rauchmelder nicht nur installieren, auch regelmäßig überprüfen.

Am Freitag, den 13. Oktober ist wieder bundesweiter Rauchmeldertag. Anlässlich des Aktionstages weist die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ alle Haus- und Wohnungseigentümer darauf hin, die gesetzliche Rauchmelderpflicht umzusetzen. Neben der korrekten Installation gehört dazu auch die regelmäßige Wartung der Rauchmelder. Das gilt für das Eigenheim und selbstgenutzte Eigentumswohnungen wie für vermietete Immobilien.
Eigentümer sind verpflichtet, die von ihnen oder durch Dritte installierten Geräte gemäß Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und ihre Betriebsbereitschaft sicherzustellen. (Diese mietrechtliche Pflicht gilt laut Initiative „Rauchmelder retten Leben“ bundesweit. Damit verdrängt sie in bestehenden Mietverhältnissen anderslautende Regelungen in einzelnen Landesbauordnungen zur Zuständigkeit von Mietern für die Wartung von Rauchmeldern.)


Rauchmelder retten Leben

Aus der Praxis weiß man, dass gerade private Eigentümer von Wohnungen und Häusern oft nicht ausreichend über die geltende Rauchmelderpflicht informiert sind. Vielen ist einfach nicht bewusst, dass sie für die Umsetzung verantwortlich sind, ganz gleich, ob sie ihre Immobilie vermieten oder selbst bewohnen. Dabei geht es im Ernstfall um Leben und Tod. Denn bei einem Brand kann eine Rauchgasvergiftung schon nach zwei Minuten tödlich sein. Es zählt also jede Sekunde. Rauchmelder reagieren sofort auf entstehenden Brandrauch und retten durch ihre lauten Alarmtöne regelmäßig Menschenleben. Dafür müssen sie allerdings einwandfrei funktionieren.

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