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Freitag, der 13. Oktober ist bundesweiter Rauchmeldertag
Geschrieben von: www.rauchmelder-lebensretter.de   -   Donnerstag, den 12. Oktober 2017

Feuerwehr appelliert an Eigentümer von Wohnimmobilien: Eigentum verpflichtet Rauchmelder nicht nur installieren, auch regelmäßig überprüfen.

Am Freitag, den 13. Oktober ist wieder bundesweiter Rauchmeldertag. Anlässlich des Aktionstages weist die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ alle Haus- und Wohnungseigentümer darauf hin, die gesetzliche Rauchmelderpflicht umzusetzen. Neben der korrekten Installation gehört dazu auch die regelmäßige Wartung der Rauchmelder. Das gilt für das Eigenheim und selbstgenutzte Eigentumswohnungen wie für vermietete Immobilien.
Eigentümer sind verpflichtet, die von ihnen oder durch Dritte installierten Geräte gemäß Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und ihre Betriebsbereitschaft sicherzustellen. (Diese mietrechtliche Pflicht gilt laut Initiative „Rauchmelder retten Leben“ bundesweit. Damit verdrängt sie in bestehenden Mietverhältnissen anderslautende Regelungen in einzelnen Landesbauordnungen zur Zuständigkeit von Mietern für die Wartung von Rauchmeldern.)


Rauchmelder retten Leben

Aus der Praxis weiß man, dass gerade private Eigentümer von Wohnungen und Häusern oft nicht ausreichend über die geltende Rauchmelderpflicht informiert sind. Vielen ist einfach nicht bewusst, dass sie für die Umsetzung verantwortlich sind, ganz gleich, ob sie ihre Immobilie vermieten oder selbst bewohnen. Dabei geht es im Ernstfall um Leben und Tod. Denn bei einem Brand kann eine Rauchgasvergiftung schon nach zwei Minuten tödlich sein. Es zählt also jede Sekunde. Rauchmelder reagieren sofort auf entstehenden Brandrauch und retten durch ihre lauten Alarmtöne regelmäßig Menschenleben. Dafür müssen sie allerdings einwandfrei funktionieren.

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Führungsriege der Feuerwehren wieder komplett
Geschrieben von: Landratsamt Rhein Neckar Kreis   -   Freitag, den 28. Juli 2017

Führungsriege wieder komplett

„Ich freue mich sehr, dass die Führung der Feuerwehren im Rhein-Neckar-Kreis nun wieder komplett ist und bin mir sicher, dass wir mit Ihnen ein schlagkräftiges Trio aufbieten, das aufgrund seiner Erfahrung und Kompetenz einen großen Rückhalt bei den Kameradinnen und Kameraden genießt!“ Mit diesen Worten überreichte kürzlich der für die Feuerwehren zuständige Dezernent des Rhein-Neckar-Kreises, Christoph Schauder, die Urkunde an Patrick Janowski, mit der dieser zum neuen stellvertretenden Kreisbandmeister ernannt wurde.

Kreisbrandmeister ist Udo Dentz

Genau wie der langjährige stellvertretende Kreisbrandmeister Kurt Lenz (Waibstadt) ist der Hemsbacher als Ehrenbeamter des Rhein-Neckar-Kreises und damit ehrenamtlich für den Landkreis im Einsatz. Neuer hauptamtlicher Kreisbrandmeister ist seit dem 1. Mai Udo Dentz, der zudem von seinem Vorgänger Peter Michels auch die Leitung des Amts für Feuerwehr und Katastrophenschutz im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis übernommen hat.

Michels war Anfang Mai von Landrat Stefan Dallinger feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden. Sein Nachfolger Udo Dentz, der als Jugendlicher in Reichartshausen seine Liebe zur Feuerwehr entdeckte, arbeitete nach seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann vier Jahre als Filialleiter eines Spielwarengeschäftes in Mannheim, ehe „ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe“, wie er selbst sagt. 1992 begann Dentz eine Ausbildung zum Feuerwehrmann bei der US-Berufsfeuerwehr in Heidelberg. Hier merkte er, dass ihm insbesondere die Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrangehörigen im Einsatzdienst am Herzen liegt.

Fokus liegt auf der Aus- und Weiterbildung

In den folgenden Jahren schulte er als Ausbilder an der hessischen und baden-württembergischen Landesfeuerwehrschule viele Kameradinnen und Kameraden in der Brandbekämpfung, aber auch in zahlreichen anderen Bereichen wie Einsatztaktik oder Führung. Im Jahr 2008 war der heute 49-Jährige für ein Jahr stellvertretender Amtsleiter beim Amt für Feuerwehr und Katastrophenschutz im Rhein-Neckar-Kreis, ehe er bis 2015 erneut als Ausbilder an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal arbeitete. Nach einer einjährigen Tätigkeit im Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis kehrte er im April vergangenen Jahres als Stellvertreter von Peter Michels zum Rhein-Neckar-Kreis zurück.

Mit Hinblick auf seinen Werdegang ist es nicht verwunderlich, dass der neue hauptamtliche Kreisbrandmeister und Amtsleiter die Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrangehörigen im Landkreis weiter stärken möchte. „Die Planungen für eine eigene Atemschutzstrecke im Rhein-Neckar-Kreis müssen zeitnah in Angriff genommen werden“, sagt Udo Dentz. Weitere Themen, die in naher Zukunft in seinem Fokus stehen, sind die Einführung des Digitalfunks und die Vorhaltung von Sondereinsatzmitteln in den Kommunen. Diesbezüglich will er mit den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden bald ins Gespräch kommen.

Der in Schönbrunn lebende zweifache Familienvater, der in zwei Freiwilligen Feuerwehren im Kreis aktiv ist (Angehöriger der Feuerwehr Reichartshausen und der Feuerwehr Schönbrunn) wird in seiner hauptamtlichen Tätigkeit als Kreisbrandmeister von zwei ehrenamtlichen Stellvertretern unterstützt: Kurt Lenz aus Waibstadt war von 1993 bis 1998 stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands und stand danach bis zum Jahr 2003 dem Unterkreis Waibstadt vor. Bereits seit dem Jahr 2003 ist Lenz stellvertretender Kreisbrandmeister. Neu in dieser Funktion ist Patrick Janowski. Der Hemsbacher ist in seiner Heimatfeuerwehr stellvertretender Kommandant und war bis zu seiner Ernennung zum stellvertretenden Kreisbrandmeister als Unterkreisführer Ansprechpartner für die Feuerwehren des Unterkreises Weinheim. "Die komplexen Aufgaben der Kreisführung will ich intensiver mitgestalten", begründet er sein Interesse an diesem Ehrenamt.

Weitere Informationen

Text und Bild: Landratsamt Rhein Neckar, 27.07.2017

Einsatzreiche Woche für die Feuerwehr Hemsbach
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MB)   -   Montag, den 24. Juli 2017

Fünf Einsätze beschäftigten die Feuerwehr Hemsbach vergangene Woche. Den Anfang machte eine Überlandhilfe in Laudenbach. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch um 03:15 Uhr wurde die Drehleiter der Wehr zu einer Überlandhilfe nach Laudenbach gerufen. Der Gebäudebrand stellte sich glücklicherweise als Kleinbrand auf einem Balkon heraus, welcher bereits durch die Bewohner gelöscht wurde.
Am Mittwochmittag wurde die Feuerwehr Hemsbach zu einem Brand in die Grünberger Straße alarmiert. Es haben mehrere Rauchmelder in verschiedenen Stockwerken angeschlagen. Aufgrund der unklaren Lage musste bei der Erkundung eine Wohnungstüre aufgebrochen werden. Der Brand stellte sich daraufhin als angebranntes Essen heraus. Die Rauchgase haben sich durch das Belüftungssystem des Hauses in mehreren Stockwerken verteilt und lösten somit die Rauchmelder aus. Nach den durchgeführten Belüftungsmaßnahmen und dem Verschließen der aufgebrochenen Wohnungstüre konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.
Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr zu einem Badeunfall am Wiesensee gerufen. Beim Eitreffen der Feuerwehr wurde die vermisste Person bereits durch die DLRG aus dem Wasser gerettet. Trotz der schnellen Hilfe durch DLRG, Rettungsdienst und die Feuerwehr verstarb die verunglückte Person im Krankenhaus.
Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr Hemsbach zu einem Zimmerbrand alarmiert. Da in der Wohnung niemand anwesend war und alle Türen verschlossen waren, wurde Vollalarm  für die Feuerwehr ausgelöst. Auch dieser vermeintliche Brand stellte sich schließlich als angebranntes Essen heraus. Nach durchgeführten Belüftungsmaßnahmen wurde die Wohnung wieder verschlossen und die Einsatzstelle an das Ordnungsamt übergeben.
Aufgrund eines Wasserschadens musste die Feuerwehr Hemsbach am Sonntag gegen 15:00 Uhr ausrücken. Das Wasser wurde durch die Feuerwehr entfernt und die Einsatzstelle an den Hauseigentümer übergeben.

Neben den zahlreichen Einsätzen war die Feuerwehr Hemsbach auch beim Tag der offenen Tür des DLRG Hemsbach am Sonntag vertreten. Dort wurde für die kleinen und großen Besucher ein Löschangriff aufgebaut. Die Besucher konnten das Strahlrohr unter Anleitung erfahrener Feuerwehrmänner selbst führen und so erste Erfahrungen mit Feuerwehrgerät sammeln.

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