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Der Altkommandant ist der neue Kommandant
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MB)   -   Sonntag, den 10. März 2019

Am vergangenen Samstag kamen die Hemsbacher Blauröcke zu ihrer Hauptversammlung im Lehrsaal der Feuerwache zusammen. Neben dem Jahresbericht und den Berichten der Abteilungen standen die Wahlen von Kommandandant und dessen Stellvertreter sowie Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen auf der Tagesordnung.

Kommandant Joachim Steilen gab einen ausführlichen Rückblick auf das Jahr 2018, in dem die Einsatzzahlen für die Wehr wieder angestiegen sind. Insgesamt waren im Jahr 2018 298 Einsätze abzuarbeiten. Die enorme Steigerung der Einsatzzahlen sind dabei vor allem auf ein Starkregenereignis im Juni zurückzuführen, welches alleine für 194 Einsätze verantwortlich ist. Dennoch - selbst wenn man die Einsatzzahlen um diesen Wert bereinigt, verbleiben immer noch über 100 Einsätze - ein konstant hoher Wert.

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PRESSEMITTEILUNG vom Landesfeuerwehrverband Baden- Württemberg
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (AD)   -   Samstag, den 16. Februar 2019

Kohlenstoffmonoxid – die unsichtbare Gefahr

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg e.V. informiert im Rahmen der Aktionswoche zum Schutz vor Kohlenstoffmonoxid (CO) über Gefahren und Risiken

Aus Anlass der Aktionswoche „CO macht K.O. – Schütze dich vor Kohlenmonoxid“ vom 18. bis 24. Februar 2019 soll die Bevölkerung über die gesundheitsgefährdenden Gefahren von Kohlenstoffmonoxid (CO) informiert und damit die Zahl der CO-Vorfälle gesenkt werden.

Was ist Kohlenstoffmonoxid und wie wirkt es?

Es ist geruch- und geschmacklos und schon wenige Atemzüge können zum Tod führen: Kohlenstoffmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang. Es ist ein nicht ätzendes und nicht reizendes Gas und wird daher vom Menschen nicht wahrgenommen.

Kohlenstoffmonoxid kann ein Mensch nicht bemerken – es löst bei uns keine Warnsensoren aus wie etwa Erdgas, dem ein warnender Geruchsstoff beigemischt ist. Das Gas mit dem Kürzel CO bindet sich im Blut an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und verdrängt dabei den Sauerstoff im Blutkreislauf. Nach wenigen Atemzügen kann dies bereits zu schweren Vergiftungserscheinungen und zum Tod führen. Schon im Verdachtsfall einer Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung muss schnell reagiert werden.

Gefahrenquellen

Häufig ist eine fehlerhafte Verbrennung in Gasthermen die Ursache von Unfällen. Aber auch das Grillen in geschlossenen Räumen und unsachgemäßer Umgang mit offenen Kaminen kann tödliche Gefahren mit sich bringen. Beim Rauchen von Shishas besteht zudem die Gefahr, dass bei der Verbrennung der Kohle ausreichend Sauerstoff fehlt und daher entsprechend viel Kohlenstoffmonoxid freigesetzt wird.

Eine weitere Gefahrenquelle ist das Betreiben von Gasstrahlern oder -pilzen in geschlossenen Räumen. Zudem setzen auch Verbrennungsmotoren Kohlenstoffmonoxid frei. Der Benzinrasenmäher oder die Benzinkettensäge sollte deshalb nie in geschlossenen Räumen repariert und dann ausprobiert werden.


Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg gibt folgende Handlungshinweise:

  • Nehmen Sie beim Betrieb gasbetriebener Geräte plötzlich auftretende Kopfschmerzen ernst – sie sind ein erstes Anzeichen für eine mögliche Vergiftung. Begleitet werden sie unter Umständen von einer Bewusstseinseinstrübung.
  • Beim Verdacht des Auftretens von Kohlenstoffmonoxid verlassen Sie sofort den betroffenen Raum. Sofern möglich, sollte man die Fenster öffnen, um zu lüften.
  • Betreiben Sie Shishas nur in gut belüfteten Räumen oder besser nur im Freien.
  • Wenn es Ihnen ohne Eigengefährdung möglich ist, schalten Sie das möglicherweise verursachende gasbetriebene Gerät aus.

Nicht nur umsichtiges Handeln, sondern auch technische Vorsorge können dazu beitragen, Unfälle zu verhindern:

  • Verwenden Sie die Anlagen sachgemäß. Bei Etagenheizungen sind die Lüftungsschlitze der jeweiligen Türen der Gasthermen frei zu halten und nicht zu verstellen, sonst erhält die Anlage zu wenig Sauerstoff.
  • Ein wichtiger Beitrag zur Prävention ist die regelmäßige Prüfung der Heizungsanlage.
  • Es gibt mittlerweile Warnmelder, die, ähnlich wie Rauchwarnmelder, vor der Freisetzung von Kohlenstoffmonoxid warnen. Sinnvoll ist die Installation eines solchen Gerätes in der Nähe der Gastherme bzw. dem offenen Kamin. Erhältlich sind diese speziellen CO-Melder im Fachhandel.

Alarmieren Sie in jedem Verdachtsfall Feuerwehr und Rettungsdienst über die europaweit gültige Notrufnummer 112!

 

Weitere Infos unter:

https://www.co-macht-ko.de/

Jugendfeuerwehr reinigt Nistmöglichkeiten rund um den Wiesensee
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (AD)   -   Dienstag, den 12. Februar 2019

Am vergangenen Samstag den 09.02.2019 fand die jährliche Nistkastenaktion der Jugendfeuerwehr Hemsbach statt. Die Nistkastenaktion ist schon seit mehreren Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Dienstplanes der Nachwuchsbrandschützer.

Wie bereits in den letzten drei Jahren, kümmerte man sich neben den durch die Jugendfeuerwehr angefertigten Nistkästen auch um die durch die ISEK-Projektgruppe aufgehängten Nisthilfen rund um den Wiesensee.

Um die große Anzahl an Nistkästen effektiver reinigen zu können, konzipierte die Jugendfeuerwehr bereits in den vergangenen Jahren einen Werkzeugkoffer speziell zu diesem Zweck. Ausgestattet mit Leitern, Mundschutz, Schutzbrillen, diversem Werkzeug und Ersatzteilen machten sich 18 Jugendliche und ihre Jugendleiter bei regnerischem Wetter auf, um die Nistkästen zu reinigen.

Diese wurden wieder sehr gut angenommen. Von den 21 Nisthilfen rund um den Wiesensee waren 15 durch Vögel bebrütet. Im Vergleich zum letzten Jahr (15 bebrütet) ist die Anzahl somit gleichgeblieben. In den vergangenen Jahren wurden in den Nistkästen immer wieder auch andere Bewohner, wie Eichhörnchen oder Hornissen, gefunden.

Erfreulicherweise musste auch keine der vorhandenen Nistmöglichkeiten ersetzt werden. Mit 21 Nistkästen, welche durch die Jugendfeuerwehr und die ISEK-Projektgruppe in den vergangenen Jahren aufgehängt wurden, ist der Bereich um den Wiesensee sehr gut abgedeckt. So verzichtete man auch dieses Mal auf das Aufhängen zusätzlicher Nistmöglichkeiten.

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