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Sirenenprobe am Samstag, 26.10.2019
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MB)   -   Freitag, den 25. Oktober 2019

Es ist kein Ernstfall am kommenden Samstag wenn um 15 Uhr die Sirenen in Hemsbach und Weinheim aufheulen, denn es steht wieder eine geplante Sirenenprobe in diesem Jahr an.

Obwohl der Funktionstest der Sirenen mit sogenannten "stillen Sirenenproben" auch lautlos durchgeführt werden kann, so ist es doch auch wichtig dass die Bevölkerung die Signale im Notfall kennt. Die probe, welche in diesem Jahr im Rahmen der Jahreshauptübung der Hemsbacher Feuerwehr geplant war, hatte aufgrund von technischen Störungen in der Leitstelle nicht stattgefunden. Trotz der im Nachhinein durchgeführten stillen Probe, wird die laute Sirenenprobe nachgeholt, um die Bevölkerung mit den Signalen bekannt zu machen und Störungen oder nicht abgedeckte Bereiche zu identifizieren.

Um Missverständnisse in den angrenzenden Gebieten zu vermeiden, wird die Sirenenprobe seit dem Jahr 2007 gemeinsam mit der Stadt Weinheim durchgeführt. So auch bei dieser Probe am Samstag.

Die Sirenen dienen als Sicherungsebene bei Ausfall anderer Kommunikationswege. Auch die Feuerwehr kann bei Funkausfall über die Sirenen alarmiert werden. Hierzu gibt es ein besonderes Signal von drei mal zwölf Sekunden.

Hier der Ablauf der Prüfung in Kürze:

  • Um Punkt 15 Uhr wird durch die Leitstelle zunächst ein an- und abschwellender Heulton ausgelöst: Das bedeutet (im Ernstfall), man soll das Rundfunkgerät einschalten.
  • Um 15:02 Uhr folgt ein Dauerton von drei Mal zwölf Sekunden (Feueralarm).
  • Wieder zwei Minuten später folgt ein einminütiger Dauerton (Entwarnung)

Wenn Sie Sirenen nicht hören können oder Störungen vorliegen können Sie dies gerne per Mail an info@feuerwehr-hemsbach.de melden. Für die Weinheimer Sirenen lautet die Email-Adresse: info@feuerwehr-weinheim.de.

Unterweisung der Dekontaminationsgruppe Hemsbach in Ladenburg
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MR/AD)   -   Montag, den 21. Oktober 2019

Am vergangenen Samstag (19.10.2019) trafen sich die Kameraden der Dekontaminationsgruppe Hemsbach, um mit den Kameraden der Schwesterneinheit aus Neckarbischofsheim den Aufbau und Betrieb einer Desinfektionsschleuse in Ladenburg zu üben. Hierzu gab es zunächst eine kleine theoretische Unterweisung des Herstellers in die verschiedenen Geräte und Fähigkeiten der Schleuse. Danach ging es auch gleich ran ans Werk und es wurde, wettergeschützt in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Ladenburg, zuerst die komplette Schleuse mit dazugehörigen Geräten Schritt für Schritt „trocken“ aufgebaut mit praktischen Tipps des Herstellers. Bei einer solchen Übung darf natürlich ein „nasser“ Durchgang nicht fehlen. Um die Ausbildung abzurunden, wurden die wasserführenden Teile der Anlage auf dem Hof aufgebaut und ein Privat-Fahrzeug, wie es z.b. im Einsatzfall von Fachberatern, Ärzten oder Amtsträgern verwendet wird, durch die Anlage durchgeschleust und mit einem speziellen Desinkfektionsschaum eingeschäumt. Nach dem Abbau und einem stärkendem Mittagsessen ging es dann, um einiges Wissen und Fähigkeiten bereichert den Bürgerinnen und Bürgern zu helfen, zurück zur Heimatwache. 

Die Fahrzeugschleuse-Dekontamination/Desinfektion des Rhein-Neckar-Kreises wurde 2019 angeschafft um gegen einen Ausbruch von Tierseuchen auf einem Hof oder landwirtschaftlichen Betrieb und der damit verbundenen Gefahr einer Verschleppung der Krankheitserreger, gewappnet zu sein. Schon in der Vergangenheit wurde durch die Dekontaminationsgruppen Hemsbach und Neckarbischofsheim der Aufbau und Betrieb solcher Schleusen geübt. Mit der neu angeschafften Schleuse besteht nun die Möglichkeit eine in sich geschlossene Komplettlösung einsetzen zu können. Dank moderner Innovationen ist weiterhin eine Reduzierung von Personal und Belastung der eigensetzten Kräfte, bei gleichzeitigem größtmöglichem Schutz, ermöglicht. Ein Ausschleusen größerer Fahrzeuge wäre im Einsatzfall durch aufgebaute Gerüste ebenso möglich und wurde in diesem Jahr ebenfalls schon auf dem Airfield in Heidelberg geübt. Im Einsatzfall würde dann die Schleuse von beiden Dekontaminationseinheiten Hemsbach und Neckarbischofsheim im Wechsel betrieben werden. Die Kameraden der Schwesterneinheit haben ebenfalls einen lesenswerten Artikel der Übung veröffentlicht.

 

Bonhoeffer spielt: Unser Vater war Kommandant bei der Feuerwehr
Geschrieben von: Theater Bonhoeffer   -   Mittwoch, den 09. Oktober 2019

Theater Bonhoeffer
Hallo! Vorstellen müssen wir uns wohl nicht mehr? Seit 2013 spielen wir dort, wo das Leben spielt, pardon, wo die Geschichte spielt, die wir auf die Bühne bringen. Das ist unser Motto: „Bonhoeffer vor Ort“.
Angefangen hat es im Jahr 2013 in der Autowerkstatt Stöcker. Es folgte das Alte Rathaus, der Finkenhof, die Bonhoefferkirche, das Bergstraßengymnasium und der Schwarze Ochse.


Und in diesem Jahr?

Spielt Theater Bonhoeffer – bei der Freiwilligen Feuerwehr! Dank eines überaus engagierten und begabten Bühnenbauers ist das möglich. Und dem großen Entgegenkommen und Vertrauen von Herrn Steilen und seiner Mannschaft. Herzlichen Dank schon einmal an dieser Stelle.


Was Sie erwarten dürfen?
Einen vergnüglichen Abend, denn wir sind uns treu geblieben und spielen ein Luststück (das Leben ist ernst genug) ein pensionierter Feuerwehrkommandant drangsaliert seine Söhne und deren Partnerinnen mit täglichen Löschübungen. Bis er erfährt, dass er Opa wird! Da ändert sich schlagartig alles, und auch die Beziehungen zwischen den jungen Leuten werden strapaziert.

 

Theater Bonhoeffer übt wieder im unteren Bonhoefferzentrum und freut sich sehr auf diese neue Herausforderung.

Die Aufführungen sind am 18. und 19. Oktober um 19.30 und am 20. Oktober um
17 Uhr in der Feuerwache Hemsbach, Hildastraße 18.

Karten gibt es im Vorverkauf bei „Pöstges“ nach den Sommerferien.

Für die Versorgung mit Essen und Trinken in den 2 Pausen sorgt das Feuerwehrteam.

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