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PRESSEMITTEILUNG vom Landesfeuerwehrverband Baden- Württemberg
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (AD)   -   Samstag, den 16. Februar 2019

Kohlenstoffmonoxid – die unsichtbare Gefahr

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg e.V. informiert im Rahmen der Aktionswoche zum Schutz vor Kohlenstoffmonoxid (CO) über Gefahren und Risiken

Aus Anlass der Aktionswoche „CO macht K.O. – Schütze dich vor Kohlenmonoxid“ vom 18. bis 24. Februar 2019 soll die Bevölkerung über die gesundheitsgefährdenden Gefahren von Kohlenstoffmonoxid (CO) informiert und damit die Zahl der CO-Vorfälle gesenkt werden.

Was ist Kohlenstoffmonoxid und wie wirkt es?

Es ist geruch- und geschmacklos und schon wenige Atemzüge können zum Tod führen: Kohlenstoffmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang. Es ist ein nicht ätzendes und nicht reizendes Gas und wird daher vom Menschen nicht wahrgenommen.

Kohlenstoffmonoxid kann ein Mensch nicht bemerken – es löst bei uns keine Warnsensoren aus wie etwa Erdgas, dem ein warnender Geruchsstoff beigemischt ist. Das Gas mit dem Kürzel CO bindet sich im Blut an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und verdrängt dabei den Sauerstoff im Blutkreislauf. Nach wenigen Atemzügen kann dies bereits zu schweren Vergiftungserscheinungen und zum Tod führen. Schon im Verdachtsfall einer Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung muss schnell reagiert werden.

Gefahrenquellen

Häufig ist eine fehlerhafte Verbrennung in Gasthermen die Ursache von Unfällen. Aber auch das Grillen in geschlossenen Räumen und unsachgemäßer Umgang mit offenen Kaminen kann tödliche Gefahren mit sich bringen. Beim Rauchen von Shishas besteht zudem die Gefahr, dass bei der Verbrennung der Kohle ausreichend Sauerstoff fehlt und daher entsprechend viel Kohlenstoffmonoxid freigesetzt wird.

Eine weitere Gefahrenquelle ist das Betreiben von Gasstrahlern oder -pilzen in geschlossenen Räumen. Zudem setzen auch Verbrennungsmotoren Kohlenstoffmonoxid frei. Der Benzinrasenmäher oder die Benzinkettensäge sollte deshalb nie in geschlossenen Räumen repariert und dann ausprobiert werden.


Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg gibt folgende Handlungshinweise:

  • Nehmen Sie beim Betrieb gasbetriebener Geräte plötzlich auftretende Kopfschmerzen ernst – sie sind ein erstes Anzeichen für eine mögliche Vergiftung. Begleitet werden sie unter Umständen von einer Bewusstseinseinstrübung.
  • Beim Verdacht des Auftretens von Kohlenstoffmonoxid verlassen Sie sofort den betroffenen Raum. Sofern möglich, sollte man die Fenster öffnen, um zu lüften.
  • Betreiben Sie Shishas nur in gut belüfteten Räumen oder besser nur im Freien.
  • Wenn es Ihnen ohne Eigengefährdung möglich ist, schalten Sie das möglicherweise verursachende gasbetriebene Gerät aus.

Nicht nur umsichtiges Handeln, sondern auch technische Vorsorge können dazu beitragen, Unfälle zu verhindern:

  • Verwenden Sie die Anlagen sachgemäß. Bei Etagenheizungen sind die Lüftungsschlitze der jeweiligen Türen der Gasthermen frei zu halten und nicht zu verstellen, sonst erhält die Anlage zu wenig Sauerstoff.
  • Ein wichtiger Beitrag zur Prävention ist die regelmäßige Prüfung der Heizungsanlage.
  • Es gibt mittlerweile Warnmelder, die, ähnlich wie Rauchwarnmelder, vor der Freisetzung von Kohlenstoffmonoxid warnen. Sinnvoll ist die Installation eines solchen Gerätes in der Nähe der Gastherme bzw. dem offenen Kamin. Erhältlich sind diese speziellen CO-Melder im Fachhandel.

Alarmieren Sie in jedem Verdachtsfall Feuerwehr und Rettungsdienst über die europaweit gültige Notrufnummer 112!

 

Weitere Infos unter:

https://www.co-macht-ko.de/

Jugendfeuerwehr reinigt Nistmöglichkeiten rund um den Wiesensee
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (AD)   -   Dienstag, den 12. Februar 2019

Am vergangenen Samstag den 09.02.2019 fand die jährliche Nistkastenaktion der Jugendfeuerwehr Hemsbach statt. Die Nistkastenaktion ist schon seit mehreren Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Dienstplanes der Nachwuchsbrandschützer.

Wie bereits in den letzten drei Jahren, kümmerte man sich neben den durch die Jugendfeuerwehr angefertigten Nistkästen auch um die durch die ISEK-Projektgruppe aufgehängten Nisthilfen rund um den Wiesensee.

Um die große Anzahl an Nistkästen effektiver reinigen zu können, konzipierte die Jugendfeuerwehr bereits in den vergangenen Jahren einen Werkzeugkoffer speziell zu diesem Zweck. Ausgestattet mit Leitern, Mundschutz, Schutzbrillen, diversem Werkzeug und Ersatzteilen machten sich 18 Jugendliche und ihre Jugendleiter bei regnerischem Wetter auf, um die Nistkästen zu reinigen.

Diese wurden wieder sehr gut angenommen. Von den 21 Nisthilfen rund um den Wiesensee waren 15 durch Vögel bebrütet. Im Vergleich zum letzten Jahr (15 bebrütet) ist die Anzahl somit gleichgeblieben. In den vergangenen Jahren wurden in den Nistkästen immer wieder auch andere Bewohner, wie Eichhörnchen oder Hornissen, gefunden.

Erfreulicherweise musste auch keine der vorhandenen Nistmöglichkeiten ersetzt werden. Mit 21 Nistkästen, welche durch die Jugendfeuerwehr und die ISEK-Projektgruppe in den vergangenen Jahren aufgehängt wurden, ist der Bereich um den Wiesensee sehr gut abgedeckt. So verzichtete man auch dieses Mal auf das Aufhängen zusätzlicher Nistmöglichkeiten.

--- 11.2. Europäischer Tag des Notrufs 112 ---
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (AD)   -   Montag, den 11. Februar 2019
Ob Feuer in Finnland oder Unfall in Ungarn: Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale. Jedoch wissen bislang nur 42 Prozent der Menschen in Deutschland (Stand 2014), dass die 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union (EU) Hilfe bringt. Damit liegt die Bundesrepublik in der Eurobarometer-Umfrage erstmals über dem EU-Durchschnitt von 41 Prozent. Bei einem Notfall in Deutschland würden 82 Prozent der Befragten die 112 wählen. Der Hintergrund: Die Europäer sind aus beruflichen oder privaten Gründen immer häufiger in anderen Ländern der EU unterwegs, weshalb eine EU-weit einheitliche Notrufnummer sehr sinnvoll ist. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe! Der Anruf: Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein. Seit Inkrafttreten dieser Vorschrift im Sommer 2009 hat sich das Aufkommen der „Spaß“-Anrufe in den Leitstellen enorm verringert. Die Kosten: Das Gespräch mit der Notrufnummer ist immer kostenlos! Die Antwort: Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion. (Quelle: Deutscher Feuerwehrverband)
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